27. August 2026

Street Doctors auf Hausbesuch

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Wenn die Kinder nicht zu ihnen kommen können, dann fahren die Street Doctors zu ihnen nach Hause in die Armenviertel von La Paz und El Alto, oft in weit abgelegene Gebiete. Die Touren der drei Ambulanzen führen regelmäßig in Wohngegenden, in denen die ärmsten Familien leben.

Ihr Besuch wird sehnlichst erwartet. Die Ärzt*innen und Sanitäter sind für viele Kinder und ihre Angehörigen längst zu Freunden und verlässlichen Bezugspersonen geworden. Im Notfall können sie die Handynummer wählen, die in großen Zahlen auf den Ambulanzen weithin sichtbar ist. Dann bemüht sich das Team, so schnell wie möglich einen Transport z.B. ins Krankenhaus zu organisieren.

Im Normalfall werden von den Street Doctors Infekte jeder Art behandelt, Wunden versorgt – die teils schon älter sind und nicht gut heilen-, Hauterkrankungen kuriert und viele kariöse Zähne „in Angriff“ genommen. Mangelnde Zahnhygiene, Süßigkeiten und zuckerhaltige Getränke sowie fehlendes Wissen über gesunde Ernährung sind ein riesengroßes Problem und führen dazu, dass viel zu viele Milch- und bleibende Zähne Löcher aufweisen und oft kaum zu retten sind. Auch hier unterstützen die Street Doctors mit Aufklärung.

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