Im St. Walburg’s Hospital im ländlichen Süden Tansanias werden jeden Monat tausende Patienten behandelt, die ansonsten keinen Zugang zu einer gesundheitlichen Versorgung hätten. Die Artemed Stiftung unterstützt das Krankenhaus dabei, diese wichtige Aufgabe zu erfüllen. Jeden Monat erhalten wir von der Krankenhausleitung einen ausführlichen Bericht über die Aktivitäten und die Entwicklung unserer Kooperation. Hier kommen die Informationen für den Monat April.
Patientenzahlen:
January | February | March | April | |||||||
OPD | 4695 | 4457 | 4339 | 4555 | ||||||
INPATIENT | 695 | 646 | 585 | 574 | ||||||
Under-five | 1086 | 832 | 854 | 894 | ||||||
Pregnant (ANC) | 407 | 458 | 433 | 532 | ||||||
Theatres
(Major & Minor) |
422 | 381 | 460 | 483 | ||||||
Physiotherapy | 205 | 180 | 200 | 224 |
Aktueller Stand St. Walburg’s Hospital
Am 27. April wurde dem Krankenhaus ein neuer Krankenwagen übergeben, der von der tansanischen Regierung durch die PPP (public private partnership) finanziert wird. Außerdem fand ein eintägiger workshop statt um das derzeit existierende SLA (Service Level Agreement) zu evaluieren und zu überarbeiten. Eine neue Version soll demnächst unterzeichnet werden.
Im April gab es zudem das erste regelmäßig stattfindende ‚Staff Meeting‘ des Jahres. Dabei werden die Mitarbeiter des Krankenhauses informiert und unter anderem über die Möglichkeit des PSSSF (Public Service Social Security Fund) unterrichtet. Darüber hinaus wurde der financial report vorgestellt, sowie die wichtigen Regeln zur Krankenhauskultur und dem Miteinander besprochen.
Einsätze:
Henrick Rausch besuchte das St. Walburg’s Krankenhaus im April. Aufgrund von Überschwemmungen konnte er die eigentlich vorhergesehenen Aufgaben nicht erfüllen. Über seine spannende Zeit in Tansania werden wir in einem gesonderten Beitrag berichten.
Community Healthcare and Outreach Projekt:
Im April wurden im Rahmen einer nationalweiten Kampagne 587 junge Frauen gegen HPV geimpft. Diese Impfung gilt als eine der effektivsten präventiven Maßnahmen gegen Gebärmutterhalskrebs. Darüber hinaus nahmen 437 Frauen und junge Mädchen an Schulungen zum Thema Gewaltprävention und Gesundheit teil. In diesem Zusammenhang wurden auch die Auswirkungen und Ursachen, sowie die möglichen Präventionen des Gebärmutterhalskrebses besprochen. Bei 80 Frauen wurde ein Gebärmutterhalskrebs- Screening durchgeführt.
Neben der Impfung der Frauen, bekamen 1456 Kinder Standardimpfungen und wurden auf Mangelernährung und Anämien untersucht. Dabei wurde bei fünf Mädchen und 15 Jungen ein Eisenmangel attestiert.