18. Mai 2026

Wir trauern um Prof. Dr. Rainer Salfeld

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Mit großer Bestürzung bestätigt die Artemed Gruppe, dass ihr geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Rainer Salfeld am Samstag, den 16. Mai 2026, infolge eines tragischen Flugzeugunglücks ums Leben gekommen ist. Auch der zweite Insasse, ein langjähriger fliegerischer Wegbegleiter und Berufspilot, verstarb bei dem Unfall. Die genauen Umstände des Unglücks sind derzeit Gegenstand laufender Ermittlungen.

Prof. Dr. Rainer Salfeld war Gründer, prägende Persönlichkeit und unternehmerischer Kopf der Artemed. Über mehr als drei Jahrzehnte formte er die Krankenhausgruppe mit Weitblick, Innovationskraft und großem persönlichem Engagement.

Mit Andreas Grbic, Michael Kneis, Tim Steckel und Dr. Max von Holleben stehen vier geschäftsführende Direktoren an der Spitze des Unternehmens, die die Gruppe gemeinsam mit ihm in den vergangenen Jahren erfolgreich geführt und zukunftsweisend weiterentwickelt haben. Zugleich hat die Familie den klaren Wunsch geäußert, das Lebenswerk von Prof. Dr. Salfeld fortzuführen.

Dies gilt im gleichen Maße für sein herausragendes Engagement im Rahmen der von ihm gegründeten Artemed Stiftung, die Gesundheitsversorgung an Orte dieser Welt bringt, an denen die Menschen wenig oder gar keinen Zugang dazu haben.

Unsere Street Doctors in Bolivien, die beiden Ärzteschiffe sowie das Mutter-Kind-Zentrum im Irrawaddy River Delta in Myanmar und die vielfältige Unterstützung des St. Walburg’s Hospitals in Tansania waren ihm eine Herzensangelegenheit. Rainer Salfeld pflegte einen engen Austausch mit der Stiftung, er begleitete und unterstützte ihre Entwicklung in höchstem Maße. In zahlreichen Einzelprojekten engagierte er sich sehr persönlich und direkt, wie z.B. aktuell bei der Erarbeitung und Umsetzung einer Masterplanung, um das St. Walburg’s Krankenhaus baulich, technisch und medizinisch für die Zukunft fit zu machen, und so eine würdevolle und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung in dieser benachteiligten Region zu gewährleisten.

Mit seinem Tod verliert die Artemed Stiftung ihren wichtigsten Förderer. Umso mehr werden wir den eingeschlagenen Weg in seinem Sinne konsequent weiterführen.

Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau, seinen drei Kindern sowie allen Angehörigen.

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