Wir freuen uns riesig, in Zusammenarbeit mit Dr. Solveig Groß unserer langjährigen Einsatzteilnehmerin, der Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Professorin an der OTH Regensburg im Studiengang Hebammenwissenshaften erstmalig Bachelor Arbeiten zu begleiten. Laura Eglmejer (22) und Leni Straßer (21) haben im Januar ihr Staatsexamen als Hebammen erfolgreich abgeschlossen!
Was jetzt noch fehlt? Die Bachelorarbeit. Hierfür haben sie sich gemeinsam mit ihrer Professorin Dr. Solveig Groß das wichtige Thema Präeklampsie (Bluthochdruck in der Schwangerschaft) ausgewählt. Um Theorie und Praxis zusammenzubringen, konnten sie Dank eines Stipendiums ihrer Hochschule für ihre Arbeit ins St. Walburg’s Hospital reisen. Hier ist die Zahl der Schwangeren mit Präeklampsie aus verschiedenen Gründen sehr hoch. Das Ergebnis ihrer Arbeit wird für die bessere Früherkennung und Behandlung in Nyangao sicherlich hilfreiche Datenlagen und Erkenntnisse bringen, auf deren Basis der Mütter-Sterblichkeit entgegengewirkt werden kann.
Seit Ende Februar unterstützen die beiden für drei Monate das Team im St. Walburg Hospital in Tansania. Nach einem herzlichen Empfang durch Frau Prof. Dr. Groß, Benedikt Lenz und das lokale Team vor Ort, ging es direkt mitten ins Geschehen.
„Bereits vom ersten Tag an konnten Laura und Leni aktiv im Klinikalltag mitarbeiten. Die Arbeit als Hebamme im ländlichen Tansania ist von besonderen Anforderungen gekennzeichnet: Häufig müssen schwerwiegende Komplikationen eigenständig und mit stark eingeschränkten Ressourcen bewältigt werden.“ — Prof. Dr. Groß (OTH)
Für Laura und Leni ist diese Zeit mehr als nur ein Praktikum – es ist eine Grenzerfahrung, die sie sowohl fachlich als auch menschlich prägt.
„Wir sind unglaublich dankbar für diese Möglichkeit. Hier zu lernen und so wertvolle Erfahrungen zu sammeln, wird unsere persönliche und berufliche Zukunft definitiv positiv beeinflussen!“

Wir wünschen euch weiterhin viel Erfolg bei der Datenerhebung für eure Arbeit und eine lehrreiche, unvergessliche Zeit in Tansania! Und natürlich alles Gute für die Bachelorarbeit.

