8. März 2026

Weltfrauentag – Gesundheitsgerechtigkeit, Chancengleichheit

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Das Motto des Internationalen Frauentags 2026 lautet „Geben und Nehmen“. Die diesjährige Kampagne fördert Großzügigkeit und Zusammenarbeit, ruft dazu auf, sich aktiv und mit Spenden einzubringen, um die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Frauen weltweit zu stärken. Der Frauentag soll die Leistungen von Frauen und Mädchen in allen Lebensbereichen würdigen, darunter Beruf, Bildung, Politik und Kultur.

Wir möchten an dieser Stelle auch die Gesundheit explizit erwähnen:

  • Global sind ca. 70 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitswesen Frauen, aber nur 25 Prozent der Führungskräfte.
  • Traditionell liegt die Versorgung kranker Familienmitglieder in den Händen von Frauen.
  • Frauen machen die Hälfte der Weltbevölkerung aus, Therapien und Medikamente sind aber häufig auf Männer zugeschnitten. Dabei leiden Frauen in tropischen Ländern häufiger als Männer an manchen Krankheiten, weil sie sich zum Beispiel um die Wasserversorgung der Familie kümmern und dabei mit Erregern infizieren.
  • Frauen werden häufiger stigmatisiert als Männer – sei es wegen Krankheit, wegen Behinderung, behinderter Kinder und immer noch wegen ihrer Periode.
  • Wir sehen in unserer Projektarbeit auch immer wieder Fälle, in denen eine Behandlung, die mit Kosten für die Familie verbunden sind, abgelehnt wird, weil die Patientin „nur“ um eine Frau ist!

In ihren medizinischen Hilfsprojekten weltweit bindet die Artemed Stiftung daher gezielt Frauen ein, unterstützt sie mit Bildung und überträgt Ihnen Leitungsaufgaben, setzt Programme um, die Frauen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen:

Su Su Lwin Oo führt das Mutter-Kind-Zentrum in Bogale, Myanmar eigenverantwortlich und mit großem Engagement, Empathie für die Patient:innen ebenso wie für die Mitarbeitenden.

Geni Kasoga und Joan Laizer leiten das Community Health Project im Umkreis des St. Walburg’s Hospital in Nyangao, Tansania, das sich u.a. zum Ziel gesetzt hat, die Frauen durch Schulung in Hygiene, Ernährung, das Thematisieren von geschlechterspezifischer Gewalt zu stärken und Gesundheit aktiv und unmittelbar zu beeinflussen. In diesem Rahmen wurden z.B. Frauen als Gärtnerinnen und Imkerinnen ausgebildet, um wirtschaftlich unabhängig zu werden, so dass sie sich und ihre Familien ernähren können (wir berichteten).

Dr. Samantha steht als Zahnärztin im Projekt der Street Doctors in La Paz, Bolivien stellvertretend für unser Ziel, Ärztinnen in unseren Projekten zu engagieren, ebenso wie weibliche Pflegekräfte, Weiterbildung und Stipendien für Frauen ist uns ein besonderes Anliegen.

„Geben“ Sie uns weiterhin Ihre Unterstützung in Form von Spenden und schenken damit benachteiligten Menschen Zugang zu Gesundheit. Vielen Dank für Ihr Vertrauen.

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